|
Historie | Dokumente | |
Diskussion | Forum | ||
Modellprojekt | DRG-News | ||
Letzte Aktualisierung:
15-Apr-2007
|
News-Historie (chronologisch absteigend)Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem kostenlosen Newsletter! Sie können den Gemidas-Newsletter bequem online abonnieren. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen herausgegeben und informiert kompakt über aktuelle Themen rund um Gemidas, Gemidas-QM und das DRG-Projekt Geriatrie. Newsletter vom 12. Oktober 200612. Oktober 2006 | GEMIDAS - Gemidas-QM - Geriatrie-DRG GEMIDAS und Gemidas-QM: Benchmarking in der Geriatrie - www.gemidas-qm.geriatrie-web.de/ Das vom BMG geförderte Benchmarking-Projekt "Gemidas-QM" hat eine Vollverlängerung bis zum 31.12.2006 erhalten. Diese wird vollständig finanziert aus bislang nicht verbrauchten Mitteln, d.h. das Ministerium verzichtet auf eine Rückführung dieser Mittel und anerkennt und unterstützt damit direkt die Bemühungen des Modellprojekts um Nachhaltigkeit. Die Bewilligung ging wenige Tage vor dem Auslaufen des regulären Projektzeitraums Ende September ein. Auf dieser Grundlage ist es nun einerseits möglich, für die teilnehmenden Modellkliniken eine Evaluationsveranstaltung im November (geplant: 16.11.2006 in Berlin) durchzuführen. Andererseits wird es dadurch auch möglich, für die Daten des 3. Quartals 2006 einen weiteren Benchmarkingbericht zu erstellen. Da hierfür zudem die Fortsetzung der bisherigen GEMIDAS-Arbeitsprozesse unabdingbar ist, haben wir auch deren Fortbestand zunächst gesichert. Unterstützt werden diese Bemühungen vom Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES, Dr. S. Loos) und vom Ausschuss Qualitätssicherung I der Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. (PD Dr. B. Elkeles). Vorübergehend kann damit also GEMIDAS von Gemidas-QM ins Schlepptau genommen werden, sodass dank der Unterstützung durch das BMG alle bisherigen Datenerhebungen und -auswertungen zunächst bis Ende des Jahres unverändert fortgeführt werden können. Die Daten des 3. Quartals sollten unbedingt zeitnah übermittelt werden. Die Verlängerung des Projektzeitraums wird auch dazu genutzt werden, bereits vorhandene Konzepte und Ideen zur Fortsetzung des bislang Erreichten über die Jahresfrist hinaus weiter zu konkretisieren. Weitere Informationen:
Gemidas-QM: Publikation im Geriatrie-Journal 05/2006 - www.gemidas-qm.geriatrie-web.de/main/benchmarking_sturz.html Im Geriatrie Journal Heft 5/06 wird - wie im März angekündigt - das Modellprojekt Gemidas-QM am Beispiel des Themenschwerpunkts "Stürze" vorgestellt. Hierzu gibt es einen Übersichtsartikel, der das grundsätzliche Vorgehen und erste Ergebnisse zum Themenbereich darstellt (Borchelt, Loos, et al.). In einem weiteren Artikel wird exemplarisch die praktische Umsetzung in einer Klinik erörtert (Elkeles et al.). Die übergeordneten Ergebnisse zum Themenbereich Stürze wurden auch auf der Projekthomepage eingestellt. Ergänzend finden sich dort jetzt außerdem Ergebnisse zum Themenbereich Schmerzen, in Kürze folgen auch Materialien und Ergebnisse zum Themenschwerpunkt Malnutrition. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Publikation – hinsichtlich der verantwortlich beteiligten Personen, der teilnehmenden Kliniken sowie der verwendeten Literatur wird im Artikel aus Platzgründen auf die Projekthomepage verwiesen – wurde die gesamte Internetpräsenz des Modellprojekts aktualisiert. Im Bereich der Adressen der Modellkliniken wurden dabei auch die Informationen zu den jeweiligen Maßnahmen der Qualitätssicherung und QM-Zertifizierung aktualisiert und ergänzt. Unter anderem sind die Kliniken, die das Gütesiegel Geriatrie zwischenzeitlich erworben haben, nun entsprechend gekennzeichnet (insgesamt 6 der an Gemidas-QM teilnehmenden Kliniken haben das Gütesiegel bereits erworben und das unterstreicht noch einmal sowohl das umfassende QM/QS-Engagement des Verbundes als auch den ausgeprägten Pioniergeist der teilnehmenden Kliniken, die sich damit insgesamt bereits recht deutlich herausheben und zunehmend sichtbar an fachspezifischem Qualitätsprofil gewinnen). Weitere Informationen:
GEMIDAS Service Release Gemidas V4.3.03 - Das Gemidas-Erfassungsprogramm wurde um eine Option erweitert, die es erlaubt, die Ausgabedatei (Transferdaten) in ein benutzerdefiniertes Verzeichnis umzuleiten. Mit dieser Funktion können EDV-technisch die Programmdateien von den Datendateien getrennt gehalten werden. Ein Setup-Paket konnte hierfür allerdings noch nicht erstellt werden. Interessenten können das Patch jedoch per E-Mail formlos anfordern. Sturzrisikoassessment wurde in den OPS 2007 aufgenommen (optional) - www.dimdi.de/static/de/klassi/index.htm In der am 15.08.2006 veröffentlichten Vorabversion des OPS 2007 (vorläufig) wurde der "OPS 1-772 Sturzrisikoassessment und Sturzevaluation" als optionaler Kode neu aufgenommen. In den diesbezüglichen Vorschlag der drei Fachvertretungen – BAG KGE, DGG und DGGG – sind auch orientierende Kostendaten-Auswertungen eingeflossen, die von den Krankenhäusern beigesteuert wurden, die gleichzeitig am Modellprojekt Gemidas-QM teilnehmen und deshalb neben den Kostendaten auch über differenzierte Informationen zu ihren Sturzpatienten verfügten. Durch solche Synergie-Effekte wird der allgemeine Datennutzen noch einmal gesteigert. Nun kommt es darauf an, dass die Ziffer – obwohl sie (noch) optional ist – möglichst vollständig ab 2007 Anwendung findet, insbesondere in den an der Kalkulation beteiligten Krankenhäusern mit geriatrischem Leistungsangebot. In der orientierenden ersten Analyse zeigte sich jedenfalls ein deutlicher Kostenunterschied zwischen Fällen mit und ohne Stürze im Verlauf. Weitere Informationen:
Kodierleitfaden für Sozialdienstprozeduren nach SozOPS-G (2006) - www.geriatrie-drg.de/dkger/main/coding.html Die Ziffern des sozialdienstlichen Prozedurenschlüssels für die Geriatrie (SozOPS-G) ermöglichen eine differenzierte Abbildung der vom teamintegrierten Sozialdienst erbrachten psychosozialen patientennahen Leistungen in der Geriatrie. Mit der Zusammenstellung der Kodes war bereits im Jahr 2002 begonnen worden. Der SozOPS-G war damit zugleich von Beginn an Bestandteil des "OPS-G – OPS-analoger Prozedurenkatalog für die Geriatrie", der für alle Berufsgruppen der Geriatrie Ergänzungskodes zum OPS beinhaltet und Grundlage des ersten DRG-Projekts der Geriatrie 2002 war (Borchelt, Wrobel, Pientka i.A.d. BAG der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen). Da alle bisherigen Bemühungen, den teamintegrierten Sozialdienst kodierwirksam im OPS 8-550 zu verankern, am Widerstand der Spitzenverbände gescheitert sind, kommt es nun umso mehr darauf an, eine verursachungsgerechte, einheitliche Leistungsdokumentation auf breiter Grundlage zu erstellen, auf deren Basis die Kosten ermittelt und die Diskussion ggf. auf noch einmal verbesserter Grundlage wieder aufgenommen werden können. Mit dem SozOPS-G als Verteilungsschlüssel ist fallbezogen eine aufwandsgerechte Zuordnung der DRG-relevanten Personalkosten des Sozialdienstes problemlos möglich. Er ist mittlerweile in zwei Kalkulationshäusern in diesem Sinne im Einsatz. Weitere Informationen:
G-DRG Version 2005/2007 - www.geriatrie-drg.de/dkger/news/061003.html Am 29. September 2006 hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) die Unterlagen des G-DRG-Systems 2007 (Interimsversion 2005/2007) veröffentlicht. Insgesamt kann mit einer erneuten, geringfügigen Aufwertung der Geriatrie-DRGs gegenüber den DRGs der medizinischen Partition gerechnet werden (Dekompressionseffekt). Neu ist die Einführung von Kombinations-DRGs für die neurologische und geriatrische Komplexbehandlung in der Basis-DRG B44, die zukünftig über 4 abrechenbare DRGs verfügen wird. Neu ist auch die Einführung von tagesfallbezogenen DRGs für die teilstationäre geriatrische Komplexbehandlung (OPS 8-98a.0 Basisbehandlung => DRG A90B und OPS 8-98a.1 Umfassende Behandlung => DRG A90A), allerdings sind die beiden teilstationären DRGs nicht bundesweit einheitlich kalkulierbar gewesen und somit unbewertet geblieben. Das bedeutet, dass die zugehörigen Entgelte 2007 krankenhausindividuell verhandelt werden müssen und hier wird sich erschwerend auswirken, dass vom OPS 8-553 (gerade erst 2006 eingeführt) von den Spitzenverbänden kaum etwas übrig gelassen wurde. Da jedoch das DRG-Definitionshandbuch (InEK, 29.09.2006) vom vorläufigen OPS 2007 (DIMDI, 15.08.2006) abweicht, bleibt noch abzuwarten, wie dieser Bereich endgültig ausgestaltet sein wird. Die teilstationäre Abrechnungsregel (§ 6 Abs. 2 FPV 2007) hat sich im Grundsatz nicht verändert, sodass sich aller Voraussicht nach die Anzahl der insgesamt abrechenbaren Tageskliniktage nicht wesentlich verändern wird. Allerdings müssen zukünftig wohl drei unterschiedliche teilstationäre Tagesentgelte lokal ermittelt werden (für die Basisbehandlung, die umfassende Behandlung und für die nicht-kodierfähigen Behandlungstage, die nicht alle geforderten Mindestkriterien erfüllen). Weitere Informationen: Newsletter vom 31. Dezember 2005
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich freue mich, Ihnen eine neue Ausgabe des Gemidas-Newsletters zukommen lassen zu können. Nachstehend finden sie aktuelle Informationen und Links rund um die Projekte Gemidas, Gemidas-QM und Geriatrie-DRG. Alle Mitglieder der Fachgesellschaften und der BAG möchte ich in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Ergebnisse des diesjährigen DRG-Vorschlagsverfahrens (InEK) aufmerksam machen (s.u.). Sie erhalten diesen Newsletter als Abonnent/In auf www.gemidas.geriatrie-web.de. Falls Sie den Newsletter nicht mehr beziehen möchten oder irrtümlich erhalten haben, können Sie sich hier abmelden: www.gemidas.de/frames/GemidasV41.html#NEWS. Mit freundlichen Grüßen aus Berlin, Dr. med. M. Borchelt Vorsitzender des Ständigen Fachausschusses Qualitätssicherung I (GEMIDAS) der Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. Service Release Gemidas V4.3.02 für 2006 - www.gemidas.geriatrie-web.de/Frames/Downloads.html Das Gemidas-Erfassungsprogramm wurde aktualisiert und um einige Fehler bereinigt (z.B. Maske der selbstdefinierten Felder). Es wurde außerdem die Datenmaske zur Schmerzerfassung (BMG-Modellprojekt Gemidas-QM) erweitert (obligatorische Erfassung der Schmerzdauer ab 01.01.2006). WICHTIG: Dieses Update aktualisiert die Gemidas-Version 4.3.01 auf die ab 2006 gültigen ICD- und OPS-Codes. Nur mit diesem Update ist die Eingabe der Daten ab Aufnahmedatum 2006 möglich ! ACHTUNG: Stellen Sie vor dem Einspielen dieses Updates sicher, dass bei Ihnen die Gemidas-Version 4.3.01 bereits installiert ist. Sollten Sie mit einer älteren Version als V4.3.01 arbeiten, dann sollten Sie statt des Service-Releases das Voll-Update installieren. Weitere Infos: s. www.gemidas.geriatrie-web.de/Frames/Downloads.html. Geriatrisch erweiterter Prozedurenkatalog OPS-G V2006 - www.geriatrie-drg.de/Downloads.html Wie in jedem Jahr wurde der - mittlerweile seit 2002 jährlich fortgeschriebene "OPS-analoge Prozedurenkatalog für die Geriatrie (OPS-G)" wiederum mit dem neuen OPS-Katalog (OPS 2006, DIMDI) abgeglichen und um einige neue Prozeduren – z.B. Komplexbehandlung bei MRSA - erweitert. Den größten Anteil an der Erweiterung des OPS-G-Katalogs haben jedoch die Prozeduren für die teilstationäre Komplexbehandlung, die für eine sachgerechte Tagesklinik-Kalkulation jetzt dringend benötigt werden. Jede geriatrische Klinik mit angeschlossener Tagesklinik sollte 2006 eine solche teilstationäre Detaildokumentation einführen und auf dieser Grundlage dann eine Kalkulationsteilnahme spätestens 2007 sehr ernsthaft erwägen. Es sind zuwenige Tageskliniken in der Kalkulation - das muss vordringlich geändert werden! Sehen Sie dieses bitte auch vor dem Hintergrund der Grundsatz-Stellungnahme des AOK-BV zur teilstationären Versorgung überhaupt (s. Newsletter vom 15.09.2005), die sich wie eine Kampfansage gegen diesen versorgungsbereich liest. Der OPS-G wird als PDF (Erhebungsbogen), als XLS und als MDB kostenfrei zur Verfügung gestellt! Weitere Infos: s. www.geriatrie-drg.de/Downloads.html. Ergebnisse des DRG-Vorschlagsverfahrens für 2006 - www.geriatrie-drg.de/News/0512312.html Das InEK hat am 21.12.2005 die Ergebnisse der seitens der Geriatrie eingebrachten Vorschläge (vgl. News v. 04.04.2005) mitgeteilt. Es wurden alle eingereichten Vorschläge gerechnet, zumeist waren jedoch die Fallzahlen in der Kalkulation zu klein für stabile und eindeutige Ergebnisse und damit auch zu klein für eine Umsetzung (so z.B. für die Einbeziehung des OPS 8-550.0, für einen Split nach MRSA, für einen Split der K01A oder die Einführung von chirurgisch-geriatrischen Kombinations-DRG in weiteren MDC). Umgesetzt werden konnte demgegenüber der vorgeschlagene Split nach Barthel-Index in der MDC 01 (neue DRGs: B44A / B44B). Für das Problem des Zusatzaufwandes durch multiresistente Erreger wurde der OPS 8-987.- im OPS-Katalog 2006 geschaffen, um eine verbesserte Datengrundlage für die Kalkulation zu erzielen. Sehr erfreulich ist aus Sicht der ehemaligen DRG-Projektgruppe dabei, dass die Krankenhausgeriatrie noch einmal von dem deutlichen Dekomprimierungseffekt der G-DRG 2006 gegenüber den G-DRG 2005 wird profitieren können (relative Aufwertung der Geriatrie- DRGs gegenüber den DRGs der medizinischen Partition). Fazit: Die zukünftige Weiterentwicklung - insbesondere zur besseren Abbildung von Kombinationsleistungen - steht und fällt mit einer Verbesserung der Kalkulationsgrundlage (vollständigere Dokumentation inkl. OPS 8-550.0 und breitere Kalkulationsteilnahme, insbesondere teilstationär - das sind die zentralen nächsten Aufgaben). Rückmeldung InEK zum VV2006 - www.geriatrie-drg.de/News/0512312.html InEK-Abschlussbericht 2006 - www.geriatrie-drg.de/News/051231.html OPS-G V2006 (Tagesklinikprozeduren) - www.geriatrie-drg.de/Downloads.html Gemidas-QM: Benchmarking in der Geriatrie - www.gemidas-qm.de Das vom BMG geförderte Benchmarking-Projekt "Gemidas-QM" war am 01. Dez. 2005 Gastgeber des bundesweit ersten Symposiums "Benchmarking in der Patientenversorgung". Am Vormittag stellte die Bundesministerin das Förderprogramm Benchmarking unter Beteiligung der Leiter dreier ausgewählter Projekte - darunter Gemidas-QM - der Presse vor. Das anschließende Symposium wurde durch Frau Dr. Hiltrud Kastenholz vom Bundesministerium für Gesundheit eröffnet. Prof. Dr. Wolfgang Gaebel leitete dann als Sprecher der Projekte in die Thematik ein. Im Anschluß daran stellten sich die 10 geförderten Projekte der fachkundigen Öffentlichkeit vor. Die Präsentationen sind auf der Homepage des Förderprogramms abrufbar. Homepage BMG-Förderprogramm - http://www.benchmarking-qm.de Gemidas-QM: "Beste Praxis Sturz" (BPS) veröffentlicht - www.gemidas-qm.de Mittlerweile fertiggestellt ist die erste "BESTE PRAXIS" des Modellprojekts Gemidas-QM! Sie stellt die Basisprozeduren im Umgang mit sturzgefährdeten geriatrischen Patienten im stationären klinischen Setting zusammen, orientiert sich dabei einerseits am Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (DNQP, 2005), andererseits an international anerkannten Guidelines und Leitlinien, ist jedoch durchgängig definiert als "BESTE PRAXIS" - aus der Praxis für die Praxis! Sie wurde von 22 führenden Geriatrien entwickelt und kann kostenlos von der Gemidas-QM Homepage heruntergeladen werden. "Beste Praxis Sturz" (Gemidas-QM Panel, 2005) - www.gemidas-qm.de/docs/Beste-Praxis-Sturz_V20051208i.pdf Newsletter vom 15. September 2005- Eilmeldung - DRG 2006: Fallpauschalenkatalog und Abrechnungsregeln für 2006 ab sofort im Internet verfügbar (Quelle: InEK) - www.g-drg.de Der Fallpauschalenkatalog und die Abrechnungsregeln für 2006 stehen im Internet auf der Homepage des InEK zum Download zur Verfügung: http://www.g-drg.de/service/drg_down.php#fp06 Weitere Informationen des InEK zum G-DRG-System 2006: http://www.g-drg.de/gdrgSystem2006/gdrgSystem2006.php?m=35 Das Definitionshandbuch der Version 2006 wird erst mit zeitlicher Verzögerung veröffentlicht. Das Definitionshandbuch der Zwischen-Version 2004/06 wird jedoch voraussichtlich bereits in wenigen Tagen zur Verfügung gestellt werden. Entsprechende Informationen über den Zeitpunkt der Bereitstellung sind auf der InEK-Startseite zu finden: http://www.g-drg.de/drg_home.php *** WICHTIG *** Eine zuverlässige Bewertung des neuen Katalogs ist ohne Definitionshandbuch noch nicht möglich! Beachten Sie hierzu auch die Zusammenstellung des Kompetenzcentrums DRG und Geriatrie (Berlin) in der Anlage. Erste Hinweise auf veränderte Gruppierungsregeln 2006 geben die sog. "Migrationstabellen" des InEK, Download ebenfalls unter: http://www.g-drg.de/service/drg_down.php#fp06 Kurzkommentar aus geriatrischer Sicht: ====================================== - Die DRG B44Z wird gesplittet (B44A/B); als Splitkriterium wird der Schweregrad der motorischen Funktionseinschränkung verwendet (vermutlich Barthel bzw. FIM, Genaueres erst im Def.-Handbuch) - Die übrigen Geriatrie-DRGs bleiben formal unverändert bestehen, die Bewertungsrelationen steigen überwiegend relativ deutlich, außer für chirurgisch-geriatrische Kombinationsleistungen ACHTUNG: Legt man die Migrationstabellen des InEK zugrunde, dann werden 2006 bestimmte Fälle, die 2005 noch einer Geriatrie-DRG zugeordnet wurden, zukünftig in andere, nicht-geriatrische DRGs eingruppiert. Der Grund hierfür kann erst dem Definitionshandbuch entnommen werden, das in den nächsten Tagen vom InEK veröffentlicht wird. Die zentrale, ggf. hochbrisante Frage, ob der OPS 8-550.1 weiter gruppierungsrelevant bleibt, kann erst dann beantwortet werden. Die Größenordnung der Negativ-Migration aus den Geriatrie-DRGs heraus (Fallzahlreduzierung) sollte hausindividuell auf jeden Fall rasch ermittelt werden, falls sich dieser - noch vorläufige - Befund erhärten sollte. Die Migrationstabellen enthalten nämlich die etwas irritierende Inkonsistenz, dass nicht ermittelt werden kann, aus welcher (welchen) DRG(s) die Fälle der beiden neuen DRGs B44A und B44B 2006 stammen werden. Naheliegend wäre eine Migration aus der bisherigen B44Z, jedoch ist diese Angabe in den Migrationstabellen nicht enthalten. - Teilstationäre DRGs kommen zwar neu hinzu, zunächst jedoch insgesamt nur zwei, darunter keine geriatrische. Lesen Sie hierzu auch das sehr aufschlussreiche Statement des AOK-BV (s. Anlage) anlässlich der Pressekonferenz zur Veröffentlichung des neuen Katalogs (Zitat: "Anders als es die Wortbildung "teilstationär" vermuten lässt, handelt es sich - sieht man einmal von geriatrischen Tageskliniken und Schlaflabors ab - im Kern um ambulante fachärztliche Leistungen durch Krankenhäuser"). Der gesamte teilstationäre Sektor wird - legt man das Statement vollständig zugrunde - vermutlich unter noch einmal deutlich zunehmenden Druck geraten. Insofern ist die explizit ausnehmende Erwähnung der geriatrischen Tageskliniken eher positiv hervorzuheben. - Die Abrechnungsregeln zur Tagesklinik (§ 6 FPV 2006) bleiben im Kern unverändert ("MVD-plus-3-Tage-Regel"). Zur Fallzählung lautet § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2b im Wortlaut: "Bei Abrechnung von tagesbezogenen teilstationären Entgelten wird für jeden Patienten, der wegen derselben Erkrankung regelmäßig oder mehrfach behandelt wird, je Quartal ein Fall gezählt." Dieses entspricht wiederum der Quartalsdefinition, obwohl der neue OPS-Kode 8-553 eher auf eine Tagesfalldefinition hinweist. Auch diese Frage sollte bis zur endgültigen Klarstellung im Auge behalten werden. Newsletter vom 13. September 2005- Eilmeldung - OPS 2006: Vorläufige Fassung ab sofort im Internet verfügbar (Quelle: DIMDI) - www.dimdi.de Eine vorläufige Fassung des OPS 2006 mit Erweiterungskatalog steht als "Vorabversion" ab sofort auf den Internetseiten des DIMDI zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass gegenüber der endgültigen Fassung noch Änderungen möglich sind. OPS 2006 (vorläufig): http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/aktuelles/news_0059.html Kurzkommentar: ============== - Der OPS 8-550 hat sich in seiner Definition (vorläufig) gegenüber 2005 nicht bzw. nur marginal verändert. - Die explizite Behandlungstagdefinition fehlt weiterhin (bzw. noch). - Neu hinzu kommt der teilstat. Kode: "8-553 Teilstationäre geriatrisch-frührehabilitative Behandlung" mit dem Hinweis: "Jeder teilstationäre geriatrisch-frührehabilitative Behandlungstag, an dem die nachfolgenden Bedingungen erfüllt werden, ist einzeln zu kodieren". Newsletter vom 16. August 2005
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich freue mich, Ihnen - nach einer längeren Pause - eine neue Ausgabe des Gemidas-Newsletters zukommen lassen zu können. Nachstehend finden sie aktuelle Informationen und Links rund um die Projekte Gemidas, Gemidas-QM und Geriatrie-DRG. Alle Mitglieder der Fachgesellschaften und der BAG möchte ich in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Online-Fassung (PDF) des grundlegend überarbeiteten "Kodierleitfadens Geriatrie 2005" aufmerksam machen (s.u.). Sie erhalten diesen Newsletter als Abonnent/In auf www.bag-geriatrie.de bzw. www.gemidas.de. Falls Sie den Newsletter nicht mehr beziehen möchten oder irrtümlich erhalten haben, können Sie sich hier abmelden: www.gemidas.de/frames/GemidasV41.html#NEWS. Mit freundlichen Grüßen aus Berlin, Dr. med. M. Borchelt Vorsitzender des Ständigen Fachausschusses Qualitätssicherung I (GEMIDAS) der Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. Kodierleitfaden Geriatrie 2005 - www.geriatrie-drg.de/News/050816.html Der Kodierleitfaden Geriatrie 2005 wurde – nach einer Pause im Jahr 2004 – nun komplett überarbeitet und aktualisiert. Durch die Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V. steht eine handliche Druckfassung im DIN A5-Format zur Verfügung (Bezug über gerikomm Media GmbH). Darüber hinaus steht für Mitglieder der DGG, DGGG und/oder BAG eine interaktive PDF-Version zum kostenfreien Download (Login erforderlich) zur Verfügung. Weitere Infos: s. DRG-News. Sachstand DRG-Verfahren für 2006 - www.geriatrie-drg.de/News/050404.html Die seitens der Geriatrie eingebrachten Vorschläge sind bereits seit April 2004 auf der DRG-Projektseite im Internet abrufbar. Die Diskussion um den weiteren Anpassungsbedarf ist mit jedem Jahr komplexer und auch schwieriger geworden. Eine detaillierte Zusammenfassung des Stands der Diskussion im Mai 2005 gibt der auf dem Server der BAG veröffentlichte Vortrag von Prof. Wrobel anlässlich der Sitzung des Fachausschusses Betriebswirtschaft (Link: s.u.). Es steht zu erwarten, dass sich an den Grundzügen der Definition des OPS 8-550 für 2006 nun nichts Wesentliches ändern wird, obwohl im Kompromissverfahren eine gewisse Lockerung der für 2005 deutlich geschärften Kriterien zwischenzeitlich möglich schien. VdAK und MDS haben dann jedoch die datenbasiert erarbeitete Kompromisslinie zum Sozialdienst und zur Physikalischen Therapie leider sehr kurzfristig wieder verlassen. Immerhin ist zu erwarten, dass die Definition der "Behandlungstage" direkt im OPS verbindlich festgelegt werden wird und ggf. ist auch mit einer Lösung für die Abbildung der Tagesklinik im DRG-System 2006 zu rechnen. Wir informieren Sie, sobald hierzu konkretere Infos verfügbar werden. Wer frühzeitig auf dem allerneuesten Stand der Weiterentwicklung für 2006 (und darüber hinaus) sein möchte, der sei bereits jetzt auf die ZENO-Konferenz zur Geriatrie am 27.10.2005 in Köln hingewiesen (Link: s.u.). Diesbezüglich ist auch das von der DRG Research Group Münster im Auftrag der DKG erstellte Gutachten zum weiteren DRG-Anpassungsbedarf für 2006 als Informationsquelle sehr empfehlenswert. ZENO-Konferenz Geriatrie 2006 - www.zeno24.de/e3/e6/e460/index_ger.html DKG-Gutachten für 2006 (Roeder) - www.dkgev.de/pdf/826.pdf DRG: Update Mai'05 - www.bag-geriatrie.de/Dokumente/Jahrestagung.Wrobel.pdf DRG-/OPS-/ICD-Vorschläge - www.geriatrie-drg.de/News/050404.html Geriatrien in der Kalkulation - www.geriatrie-drg.de/News/050422.html Gemidas Version V4.3.01 - www.gemidas.de/dindex.html Die derzeit aktuellste Gemidas-Version ist die Version V4.3.01 (Release am 04. März 2005), die über zahlreiche Erweiterungen gegenüber ihren Vorgängerversionen verfügt (z.B. kostenfreie Zusatzmodule zum Import von KIS-Daten oder zur Erfassung des BQS-Leistungsbereichs "Ambulant erworbene Pneumonie"). Es ist die bislang stabilste und zugleich funktionsreichste Programmversion der nunmehr 9jährigen Gemidas-"Historie". Falls Sie noch kein Update Ihrer GEMIDAS-Software vorgenommen haben, dann sollten Sie dies baldmöglichst nachholen (Download-Link: s.o.). Das Handbuch zur neuen Programmversion steht auf der Gemidas-Homepage ebenfalls zum Download zur Verfügung: Gemidas-Handbuch V4.3 - www.gemidas.de/Files/Handbuch_GemidasV4301.pdf Gemidas-QM: Benchmarking in der Geriatrie - www.gemidas-qm.de/ Das Benchmarking-Projekt "Gemidas-QM" ist Anfang 2005 in die dritte Projektphase eingetreten und hat sich damit bereits dem zweiten Problem- bereich zugewendet (Malnutrition bzw. Schmerzen). Eine initiale, noch vorläufige Zusammenfassung zum ersten Problembereich (Stürze) ist auf der Projekthomepage seit Januar 2005 verfügbar: http://www.gemidas-qm.geriatrie-web.de/main/benchmarking_sturz.html Neu hinzugekommen ist eine Seite zum Benchmarking im Allgemeinen - "Was ist Benchmarking?" - mit vielen Links zu weiterführenden Internetseiten, u.a. der Bundesärztekammer und des AOK-Bundesverbandes: http://www.gemidas-qm.geriatrie-web.de/main/benchmarking_links.html Außerdem wurde eine Seite hinzugefügt, die einen "Internetspiegel" zur Rezeption des Modellprojekts bzw. -programms gibt mit zahlreichen weiteren Links: http://www.gemidas-qm.geriatrie-web.de/main/proj_rezeption.html Gemidas als Instrument der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (QS-Reha)[04.08.2005] Vortrag von Dr. S. Loos (IGES, Berlin) im Auftrag des Ausschussvorsitzenden und GEMIDAS-Beauftragten Dr. Borchelt zu GEMIDAS als idealem Instrument der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung auch im Bereich von "QS-Reha" anlässlich der Ausschuss-Sitzung der 111er-Einrichtungen in Frankfurt/Main am 16.06.2005 (»PDF, 2.7MB)Zweites Gemidas-Update für 2005: Version 4.3.01[04.03.2005] Im Downloadbereich der Gemidas-Homepage (»Download) steht das neue, deutlich erweiterte GEMIDAS-Update V4.3.01 für Sie bereit!
Eine detaillierte Übersicht über alle bisherigen und neuen Funktionen finden Sie im vollständig überarbeiteten Handbuch, das als PDF-Datei mitinstalliert wird. Der neue OPS-G-Katalog für 2005 wird ebenfalls mitinstalliert (OPS-G V2005). Gemidas-Update V4.2.11 für 2005[02.01.2005] Im Downloadbereich steht das neue GEMIDAS-Update V4.2.11 zur Verfügung. Das Update verarbeitet alle neuen ICD- und OPS-Codes in Abhängigkeit vom Aufnahmedatum (Kataloge für 2005 bei Aufnahme ab 01.01.2005, ansonsten Kataloge für 2004). Der neue OPS-G-Katalog für 2005 ist ebenfalls hinterlegt (OPS-G V2005).BAG schließt Dienstleistungsvertrag mit Charité (Hrn. Duncker)[14.07.2004] Die BAG schließt rückwirkend zum 01.03.2004 einen Dienstleistungsvertrag mit der Charité bezüglich GEMIDAS und DRG-Vorschlagsverfahren. Für die BAG unterzeichneten als Auftraggeber die Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. E. Steinhagen-Thiessen sowie Herr J. Wehmeyer, für die Charité als Auftragnehmer Herr Dipl.-Ing. N. DunckerGemidas-Update V4.2 für 2004[02.01.2004] Im Downloadbereich steht das neue GEMIDAS-Update V4.2 zur Verfügung. Das Update verarbeitet alle neuen ICD- und OPS-Codes in Abhängigkeit vom Aufnahmedatum (Kataloge für 2004 bei Aufnahme ab 01.01.2004, ansonsten Kataloge für 2003). Der neue OPS-G-Katalog für 2004 ist ebenfalls hinterlegt (OPS-G V4.06).Qualitätssicherung nach § 137 SGB V[24.12.2003] Noch im Dezember 2003 wurden einige wichtige Entscheidungen zur verpflichtenden externen Qualitätssicherung nach § 137 SGB V für das Jahr 2004 gefällt. Nachstehend finden Sie eine kurze Zusammenfassung:
Datenbank zur Qualitätssicherung in der geriatrischen Komplexbehandlung[15.12.2003] Im Rahmen des Projekts "Gemidas-QM" wurden Informationen zum Stand der Qualitätssicherung in der Geriatrie in einer Datenbank zusammengetragen und - wie auf den Jahrestagungen der BAG und DGG bereits angekündigt - jetzt online gestellt. Die Datenbank setzt dabei auf dem Nachweis der Strukturqualität unter Mitgliedseinrichtungen der BAG auf und bezieht Informationen über die Teilnahme an externen Qualitätsvergleichen (GEMIDAS, Gemidas-Hessen, GiBDAT) sowie am Benchmarking mit ein. Zu finden unter: http://www.gemidas-qm.de.Modellprojekt GEMIDAS-QM startet zum 01.10.2003[12.09.2003] Das Verbundprojekt "Gemidas-QM: Benchmarking in der geriatrischen Patientenversorgung" startet zum 01.10.2003. Der Verbund besteht aus 22 Mitgliedseinrichtungen der BAG und wird im Rahmen des Modelprogramms zur Förderung der Medizinischen Qualitätssicherung - "Benchmarking in der Patientenversorgung" - vom BMGS finanziell unterstützt. Weitere Informationen finden Sie bereits unter der im Aufbau befindlichen Projekt-Homepage http://www.gemidas-qm.de. Es wird dort auch ein Nachrichtenboard für Gemidas-Anwender und ein allgemeines Diskussionsforum zur Qualitätssicherung in der Geriatrie eingerichtet.GEMIDAS-Homepage über neue URL erreichbar[30.08.2003] http://www.gemidas.de - bitte vormerken.Ergebnisse der Studie zur Struktur- und Ergebnisqualität[30.08.2003] Wie beeinflusst die Strukturqualität einer stationären geriatrischen Einrichtung die Ergebnisqualität der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten? Dissertation von Stefan LoosEine vergleichende empirische Analyse der Effektivität und Effizienz der stationären Rehabilitation von Schlaganfallpatienten in ausgewählten geriatrischen Einrichtungen in Deutschland. Von der Fakultät VIII - Wirtschaft und Management der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Gesundheitswissenschaften/Public Health genehmigte Dissertation (12/2002). Das Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob es Unterschiede zwischen geriatrischen Einrichtungen hinsichtlich der Ergebnisqualität der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten gibt, und inwieweit diese Unterschiede sich durch eine unterschiedliche Strukturqualität der Einrichtungen erklären lassen. Die Daten zu den Patientencharakteristika und der Ergebnisqualität wurden im Rahmen des Qualitätssicherungsprojekts Gemidas (Geriatrisches Minimum Data Set) erhoben (Abstract und Volltext , TU Berlin). Gemidas wird in den OPS-Katalog 2004 aufgenommen[16.08.2003] In den Erweiterungskatalog zum OPS-301 für 2004 wurde die folgende Prozedur aufgenommen:1-770 Multidimensionales geriatrisches Screening und Minimalassessment Hier soll die Kurzform des Basisassessments kodiert werden. Die Anwendung dieses Kodes setzt die Untersuchung von mindestens drei Funktionsbereichen (Mobilität, Selbsthilfefähigkeit und Kognition) voraus, die mit standardisierten Meßverfahren untersucht werden. Damit kann GEMIDAS mit seinen standardisierten Testverfahren Timed Up & Go (TUG), Barthel-Index (BI) und Mini-Mental-State Examination (MMSE) in der Prozedurendokumentation der Geriatrie abgebildet werden. Siehe DIMDI: OPS-301 für 2004 online Gemidas-Kurzinfo aktualisiert[24.07.2003] PDF-Version (699 KB)Geriatrisches Minimum Data Set der BAG KGE e.V.© BAG KGE e.V. 2002 - Erstveröffentlichung der Version 4.1 - Alle Rechte vorbehalten[30.09.2002] PDF-Version (414 KB) des Geriatrischen Minimum Data Set (Gemidas) mit Erhebungsbogen, Definitionen und Erläuterungen veröffentlicht. Die Veröffentlichung soll (a) die fachliche und gesundheitspolitische Diskussion um die Behandlungsinhalte und -ziele sowie die Qualitätssicherung geriatrischer Komplexbehandlung unter DRG-Bedingungen auf eine breitere Grundlage stellen;Darüber hinausgehende Nutzungen sind nicht gestattet und verletzen die Rechte der BAG KGE e.V. - der Copyright-Hinweis auf der Titelseite des PDF-Dokuments ist zu beachten: "Die Rechte für den Erhebungsbogen und das Manual liegen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen (BAG KGE) e.V. Eine kommerzielle Verwendung des Gemidas-Dokumentationsstandards (z.B. auch in maschinenlesbarer Form und in EDV-Schnittstellen) verletzt die Rechte der BAG KGE e.V. Die Einbindung in Produkte bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die BAG KGE e.V. in Form einer Lizenzierung. Wenn der Dokumentationsstandard vollständig oder in Teilen in andere Produkte integriert wird, muss die Quelle (Geriatrisches Minimum Data Set - Gemidas, Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V.) genannt werden." Externe Qualitätssicherung /
[18.09.2002]
Bundesgeschäftsstelle
Qualitätssicherung (BQS): "Qualitätssicherung & DRG"
(bqs-online)
|
18.03.2002 01:18
Gemidas
Die Gemidas-Unterlagen der Version 4.1 stehen im Downloadbereich
zur Verfügung. Melden Sie sich bitte hier
beim Gemidas-Newsletter an, um per Email immer über wichtige Änderungen
informiert zu werden.
Sonstiges
Eine aktualisierte Fassung der Präsentation zum "Gemidas-Workshop"
(Würzburg, 08.03.2002) steht als PDF-Datei im Downloadbereich
zur Verfügung.
15.03.2002 18:06
Die (vorläufigen) Unterlagen zum OPS-G V3.00 und zu GemidasV4.1 stehen zur Einsichtnahme im Downloadbereich bereit. ACHTUNG: Bis zum 18.03.2002 können sich hieran durchaus noch Änderungen ergeben! Die bereitgestellten Unterlagen reflektieren alle während der Tagung in Würzburg am 08.03.2002 diskutierten sowie alle bis einschließlich heute (15.03.2002) per Email eingegangenen Kommentare, Ergänzungs- und Änderungsvorschläge.
14.03.2002 15:03
Die ersten Informationen zum neuen Gemidas-Format wurden unter Gemidas V4.1 bereitgestellt.
17.08.2000 16:01
Informationen zur Programmversion Gemidas V3.0 (für 2001)
------------------------------------------------------------------------------------------------
*** ACHTUNG *** Bitte lesen Sie die die Datei README.TXT sorgfältig durch, Sie finden hier alle notwendigen Informationen zur Installation und zum Betrieb des Programms. JEDE VERWENDUNG DER BEILIEGENDEN SOFTWARE GESCHIEHT AUSDRÜCKLICH AUF EIGENES RISIKO. EINE HAFTUNG FÜR DATENVERLUST ODER ANDEREN SCHADEN KANN NICHT ÜBERNOMMEN WERDEN!
--------------------------------------------------------------------
Nachstehend finden Sie ergänzende Informationen zu folgenden Themen:
*A* INSTALLATION
*B* ANMELDUNG
*C* ZUSATZMODULE
*D* HOTLINE
--------------------------------------------------------------------
*A* INSTALLATION
=====================
> Windows-Version
------------------------
Sie können direkt von Diskette installieren oder alle Dateien von allen
Disketten zuerst in ein Verzeichnis kopieren (Sicherungskopie) und dann
aus diesem Verzeichnis heraus die Installation vornehmen indem Sie die
Datei SETUP.EXE ausführen.
Getestet wurde GEMIDAS V3.0 unter
WINDOWS 3.1
WINDOWS 3.11
WINDOWS 95
WINDOWS 98
WINDOWS NT4.0, Service Pack 5
Auf diesen Systemen ist GEMIDAS V3.0 lauffähig. MS Access 2.0 und/oder
Visual Basic 3.0 können installiert sein, werden für das Ausführen von
GEMIDAS V3.0 nicht benötigt.
> Upgrade von Version 2.x
----------------------------------
Falls Sie bereits GEMIDAS V2.0 oder GEMIDAS V2.1 im Einsatz hatten, sollten
Sie auf jeden Fall die Installation in Ihrem GEMIDAS-Verzeichnis (in der Regel
C:\GEMIDAS) vornehmen, damit Ihre Daten automatisch in das neue Format portiert
werden. Es wird ebenfalls automatisch eine Sicherungskopie Ihrer bisherigen
Datenbank angelegt, sodass Sie dies nicht manuell zuvor durchführen müssten.
Prinzipiell erfolgt dann das Upgrade anhand dieser Sicherungskopie, d.h.
sollte während der Installation ein Fehler auftreten, der zum Programmabbruch
führt, bleibt Ihre GEMIDAS V2.x Anwendung dennoch intakt!
Wenn Sie ein anderes Verzeichnis wählen, haben Sie unter GEMIDAS V3.0
keinen Zugriff auf Ihre bisherigen Daten. GEMIDAS V2.x bleibt aber in diesem
Fall weiter funktionsfähig.
Falls Sie ein Upgrade vornehmen, sollten Sie auf jeden Fall die Verknüpfungen
zu Gemidas V2.x löschen. Keinesfalls sollte Gemidas V2.x ausgeführt werden,
nachdem ein Upgrade auf GEMIDAS V3.0 vorgenommen wurde!
1.) Die beiden Programme verwenden separate Datenbanken, die nicht verbunden sind,
das heißt, das in dem einen System eingegebene Daten nicht im jeweils anderen
zur Verfügung stehen.
2.) Beide Programme verwenden dieselbe INI-Datei (GEMIDAS.INI) und dieselben
Output-Dateien (GMDS-OUT.MDB und GEMIDAS.MDB), wobei GEMIDAS V2.x aber nicht
aufwärts-kompatibel ist und möglicherweise Ihre GEMIDAS V3.0-Installation
unbrauchbar machen kann.
> Bekannte Installations-Probleme
--------------------------------------------
Es kann beim Ausführen von SETUP.EXE zu einem DLL-Fehler kommen. Dies betrifft meistens die VER.DL_ oder die SETUPKIT.DL_ und hängt mit der
Konfiguration Ihres Windows-Systems zusammen. Sie können aus der Datei
SETUP.LST alle Einträge bis auf SETUP1.EX_ löschen und die Installation
dann erneut versuchen. Auf sehr alten WINDOWS-Systemen (Win 3.x) kann es
erforderlich sein, in die Datei SETUP.LST den Eintrag VER.DL_ am Ende ein-
zufügen. Wenn alles dies nicht hilft, wenden Sie sich an die Hotline (s.u.).
> Netzwerkinstallation
-----------------------------
Geben Sie ein Netzwerk-Laufwerk als Ziel der Installation an. Nach erfolgreicher
Installation kopieren Sie die LINK-(oder Programmgruppen-)Datei zunächst auf den
Server und dann auf die Clients, die Sie verwenden möchten. Alle vernetzten
Rechner mit Zugriff auf die Gemidas-Installation können dann alle Daten abrufen
und bearbeiten. EINSCHRÄNKUNG: Da der jeweils aktuell angezeigte Datensatz komplett
vom abrufenden Client geladen wird, kann es zu Problemen kommen, wenn zwei Anwender
versuchen, gleichzeitig die Daten eines Patienten zu erfassen oder zu ändern.
Auf Konflikte dieser Art weist das Programm jedoch hin und stellt verschiedene
Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung (Verwerfen, Überschreiben, Zwischenablage be-
nutzen).
*B* ANMELDUNG
=====================
Anders als in den Versionen V1.x und V2.x findet die Anmeldung unter V3.0
bereits außerhalb der eigentlichen Programmumgebung statt. Es erscheint nach
Start von GEMIDAS V3.0 ein kleiner Anmelde-Bildschirm, der kommentarlos
nach NAME und KENNWORT fragt. Es sind (wie gehabt) zwei Anwender vorgegeben,
die nicht geändert werden können:
1. ADMINISTRATOR: Name = "admin"
2. ANWENDER: Name = "user"
!! EINGABE ERFOLGT OHNE DIE ANFÜHRUNGSZEICHEN !!)
Die erforderlichen Kennwörter finden Sie in den schriftlichen Programmunterlagen.
Nur der ADMINISTRATOR kann das Krankenhaus identifizieren (notwendiger erster
Schritt, sonst ist keinerlei Programmfunktion verfügbar) und eine Datenbank-
Reparatur durchführen. Anders als bei der Vorgängerversion kann der ANWENDER
jetzt auch einen Transfer durchführen. Der ANWENDER hat ebenfalls die Berech-
tigung, Zusatzmodule zu installieren (mitgeliefert: Modul NACHERHEBUNGEN, s.u.).
Beim ersten Aufruf des Programms werden Sie anschließend einmalig aufgefordert,
Ihre Lizenznummer anzugeben. Diese finden Sie auf dem Etikett der ersten In-
stallationsdiskette. Hinweis für Anwender mit UPGRADE: Ihre bisherige Lizenznummer
ist weiterhin unverändert gültig!
*C* ZUSATZMODULE
=====================
Die vorliegende Version 3.0 ist nunmehr modular aufgebaut. Bereits mitgeliefert
wird das Zusatzmodul NACHERHEBUNGEN. Die Installation -- wenn gewünscht -- ist
sehr einfach:
1. Starten Sie GEMIDAS V3.0 und melden Sie sich al ADMIN an (s.o.)
2. Im Hauptmenü klicken Sie auf ZUSATZMODUL
3. Die erscheinende Liste enthält zunächst nur den
"Add-In-Manager" -- wählen Sie diesen aus und klicken Sie auf
"AUSFÜHREN"
4. Der Add-In-Manager zeigt Ihnen verfügbare Zusatzmodule an.
Wählen Sie "Gemidas Nacherhebung V3.0 (gmdsne.mdx)" und
klicken Sie auf INSTALLIEREN.
5. Beenden Sie den Add-In-Manager und anschließend GEMIDAS V3.0
6. Starten Sie GEMDIAS V3.0 erneut und melden Sie sich an.
7. Klicken Sie auf ZUSATZMODUL im Hauptmenü, in der Liste ist
jetzt der Eintrag NACHERHEBUNGEN verfügbar, wählen Sie diesen
aus und klicken Sie auf AUSFÜHREN. That's it.
Weitere Zusatzmodule (DRUCKEN, STATISTIK, IMPORT/EXPORT etc.) sind in Vor-
bereitung und vermutlich ab Herbst 2000 verfügbar. Mehr Informationen finden Sie
in der GEMIDAS-HILFE.
*D* HOTLINE
====================
Die Hotline ist zur Zeit leider eher eine "Coldline", da sie aus dienstlichen
Gründen nur sporadisch am späten Nachmittag bzw. Mittwochs besetzt sein kann.
Der beste Weg ist daher der, eine Kurzbeschreibung des Problems, eine Rückrufnummer
(am besten mit Angabe eines günstigen Rückrufzeitpunkts/-zeitraums) zu FAXEN bzw. zu
E-MAILEN. Sie werden dann schnellstmöglich kontaktiert (und sparen die Telefonkosten...)
Forschungsgruppe Geriatrie am EGZB
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Dr. med. M. Borchelt
Tel.: (030) 4594-1412 / (030) 450-78858
Fax: (030) 4594-1938
E-Mail: markus.borchelt@charite.de
cand. med. D. Poser
Tel.: (030) 4594-1308
Fax: (030) 4594-1938
E-Mail: dennis.poser@charite.de / dennis.poser@gmx.de
_______________________________________________________________________________________
©2000 mybetasoft / M. Borchelt
15.11.1998
Erstveröffentlichung: GEMIDAS publiziert
Borchelt M, Vogel W, Steinhagen-Thiessen E (1999). Das Geriatrische Minimum Data Set (Gemidas) der Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. als Instrument der Qualitätssicherung in der stationären Geriatrie. Z Gerontol Geriat 1999;32:11-23 (PDF) . PubMed ID 10408020 (Medline-Abstract, engl.)
10.11.1998 17:13
Informationen zur Programmversion Gemidas V2.1 (für 1999)
------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachstehend finden Sie ergänzende Informationen zu folgenden Themen:
*A* NACHERHEBUNG
*B* INSTALLATION UNTER WINDOWS 3.x
------------------------------------------------------------------------------------------------
*A* NACHERHEBUNG
=====================
Die vorliegende Version 2.1 beinhaltet in Ergänzung der Version 2.0.2 auch die Datenerfassung zur poststationären Nachbefragung. Diese KANN durchgeführt werden, muß es aber nicht. Wenn Sie Nachbefragungen durch- führen, so kann diese für jeden Behandlungsfall genau einmal erfaßt werden. Nachbefragungsdaten können nur für Patienten erfaßt werden, die bereits in der Gemidas-Datenerfassung bearbeitet wurden. ACHTUNG: In dem aktuellen V2.1-Release fehlt noch die kontextsensitive Hilfefunktion für die Nacherhebungsmasken. Sobald das Manual fertiggestellt ist, wird dieses mit eingearbeitet.
*B* INSTALLATION UNTER WINDOWS 3.x
======================================
Gemidas V2.1 wird für Windows95 ausgeliefert, kann aber auch noch unter
Windows 3.x installiert werden. Dazu muß wie folgt vorgegangen werden:
1. Öffnen Sie die Datei SETUP.LST auf Diskette 1 (z.B. mit dem Windows-Editor
NOTEPAD.EXE oder einem vergleichbaren Text-Editor, der reine Text-Dateien
schreiben kann. Wenn Sie WORD benutzen, müssen Sie darauf achten, den
Text später UNFORMATIERT wieder abzuspeichern.)
2. Fügen Sie zu der Liste den Eintrag VER.DL_ hinzu (mit Zeilenvorschub
am Zeilenende, d.h. Taste RETURN/ENTER).
3. Speichern Sie die Datei unter demselben Namen (SETUP.LST) wieder ab
(als UNFORMATIERTEN Text!), d.h. auf Diskette
4. Starten Sie SETUP.EXE erneut - die Installation sollte dann problemlos
ablaufen).
Nov. 1997
Informationen zur Programmversion Gemidas V1.0 (für 1998)
Wir sind derzeit noch auf der Suche nach einem Belegexemplar der Installationsdisketten inkl. Dokumentation - es ist einfach fast schon zu lange her (die Version war damals unter MS Windows für Workgroups V3.11 mit Visual Basic V3.0 entwickelt worden, das kann in der Informatik von heute als durchaus historisch, wenn nicht gar als "prähistorisch" gelten). Wir bitten daher um Verständnis und Geduld.